Welche Arten von Ausgaben werden in den autonomen Verbrauch einbezogen?

Welche Ausgaben werden in den autonomen Verbrauch eingerechnet?
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Der autonome Konsum ist der Verbrauch, der zur Unterstützung des Alltags notwendig ist in einem Null-Einkommensszenario. Anders gesagt, beinhaltet der autonome Konsum die minimalen Ausgaben, die ein Individuum nicht vermeiden kann. Dinge wie Strom, Wasser, Kanalisation und Essen sind Ausgaben, auf die man nicht verzichten kann, um das tägliche Leben zu erhalten.

Für den Fall, dass eine Person ihren Arbeitsplatz verliert oder keine Einnahmequelle hat, müsste sie für autonome Ausgaben Ersparnisse verwenden oder Geld aus anderen Quellen aufnehmen. Das wahre Maß für eine autonome Konsumausgaben ist, ob sie sich mit dem Einkommen ändert. Dies unterscheidet sich von induziertem oder diskretionärem Konsum dadurch, dass es sich systematisch nicht an Einkommensniveaus anpasst. Auf makroökonomischer Ebene wird dieser Grundsatz auch als autonome Ausgaben bezeichnet, ein Maß für die Gesamtausgaben einer Volkswirtschaft, die nicht durch das reale Einkommensniveau der Wirtschaft beeinträchtigt werden.

Beispielsweise können Lebensmittel sowohl in den autonomen Konsum als auch in den diskretionären Verbrauch einbezogen werden. Würde eine Person alle Einkommensquellen verlieren, würde sie in das sogenannte "dissaving" eintreten, bei dem alle Ausgaben durch Ersparnisse oder Kreditaufnahme bezahlt werden. Bei der Entwöhnung müsste ein Individuum Nahrung zu sich nehmen, aber es wäre unwahrscheinlicher, im Supermarkt ein Filet Mignon zum Abendessen zu kaufen. Stattdessen würden grundlegende und preiswerte Nahrungsmittel, die ausreichen, um eine normale Ernährung zu erhalten, als autonome Ausgaben betrachtet.

Grundlegende Dienstprogramme hingegen sind im Allgemeinen autonome Ausgaben. Ohne Strom wäre es nicht möglich, Lebensmittel zu heizen oder zu kühlen. Ohne Abwasserkanal wäre es nicht möglich, sanitäre Badbedingungen zu duschen oder aufrechtzuerhalten.