2 Investitionen mit dem größten Risiko im Jahr 2016 (GLD, SDY)

2 Investitionen mit dem größten Risiko im Jahr 2016 (GLD, SDY)

2016 war ein unglaubliches Jahr für die Finanzmärkte. Das Jahr begann mit der Begeisterung, dass sich die Weltwirtschaft endlich auf einen nachhaltigen Wachstumspfad begibt, der es den Zentralbanken ermöglichen würde, die Zinsen anzuheben. Daher konzentrierten sich die Risiken in diesem Jahr auf Vermögenswerte, die leiden würden, wenn dieses Szenario einträte. Dazu gehörten Wachstumsaktien, zyklische Aktien und Finanzwerte.

Macro Backdrop

Die positiven Hoffnungen wurden jedoch rasch zunichte gemacht, als die Ölpreise nachzulassen begannen und die Übersee-Länder weiterhin mit Rezession und Deflation kokettierten. Die Federal Reserve schwächte die Zinssätze ab, und die Zentralbanken in Übersee leiteten eine noch aggressivere Politik ein. Eine weitere Komplikation war das Brexit-Votum, ein Referendum für britische Bürger, darüber abzustimmen, ob Großbritannien die Europäische Union (EU) verlassen würde.

Diese Maßnahme wurde verabschiedet und führte zu kurzfristigem Chaos. Überraschenderweise blieb die Weltwirtschaft trotz dieser Herausforderungen robust, wobei sich die zugrunde liegenden Maßnahmen des Wirtschaftswachstums, der Industrieproduktion und der Arbeitsmärkte verbesserten. Auch die Aktienmärkte haben neue Höchststände erreicht. Die Widerstandsfähigkeit der Wirtschaft trotz dieser kurzfristigen Hürden ist ein klares Signal für starke Fundamentaldaten.

Welche Investition birgt das größte Risiko?

Aufgrund dieser positiven Entwicklung sind die Anlagen, die das größte Risiko tragen, Edelmetalle und Dividendenaktien. Diese Vermögenswerte gedeihen in Umgebungen mit niedrigem Wachstum und niedriger Rate. Die Wirtschaft befindet sich seit 2006 in einem solchen Umfeld und schafft Selbstzufriedenheit bei den Anlegern, die bei jedem Einbruch konditioniert sind. Dies hat zu einer enormen Überinvestition und Überbewertung geführt, da die Anleger Renditen ohne Rücksicht auf Fundamentaldaten verfolgen. Es gibt einen überzeugenden Fall, dass sich diese Anlageklassen in einer Blase befinden, da die Preise trotz sich verschlechternder Fundamentaldaten gestiegen sind.

Da sich die wirtschaftlichen Risiken zurückbilden, treiben die sich verbessernden Fundamentaldaten die Weltwirtschaft dazu, über dem Trendwachstum zu liegen, das schließlich beginnen würde, die Schäden der Großen Rezession und die damit einhergehende Phase mit niedrigem Wachstum rückgängig zu machen. Ein starkes Wirtschaftswachstum wird einen positiven Kreislauf erzeugen, wenn die Unternehmen beginnen, in eine erhöhte Produktion zu investieren, die die Beschäftigung und die Löhne steigert. Dies führt wiederum zu höheren Zinsen.

Edelmetalle

Aufgrund des risikoreichen gesamtwirtschaftlichen Umfelds im ersten Halbjahr sind Anleger 2016 zu Edelmetallen aufgestiegen. Keines dieser Risiken ist jedoch in nennenswerter Weise eingetreten, was sich auf die Preise von Vermögenswerten oder auf Wachstumspfade auswirken würde. Während sich die Grundlagen zu behaupten beginnen, wird es einen Exodus von Edelmetallen geben. Zum Beispiel der SPDR GLD Trust ETF (NYSEARCA: GLD GLDSPDR Gold Trust121.05-0. 49% Erstellt mit Highstock 4. 2. 6 ) fiel von Juli 2011 bis Dezember 2015 um 45%, da sich das Wirtschaftswachstum beschleunigte und die kurzfristigen Zinsen stiegen.

Edelmetalle geben den Haltern nichts. Diese Opportunitätskosten verringern sich, wenn die Zinsen sinken, und steigen, wenn sie steigen. Darüber hinaus fließt Geld in Zeiten der Angst in Edelmetalle, da die Anleger sich mehr um den Erhalt von Reichtum sorgen als um eine Rendite auf den Reichtum. Daher sind zunehmende wirtschaftliche Aktivität und höhere Zinssätze große Risiken für Edelmetallbesitzer. In diesen Klimazonen kehrt der Fokus der Anleger zurück, um eine Rendite auf ihre Anlagen zu erzielen.

Dividendenaktien

Die Dividendentitel sind seit Beginn des Bullenmarktes im März 2009 auf einem massiven Run. Der SPDR S & P Dividend ETF (NYSEARCA: SDY SDYSPDR S & P Divid92. 04-0. 09% Created with Highstock 4. 2. 6 ) ist um 420% gestiegen, einschließlich Dividenden über die Duration des Bullenmarktes, Stand: August 2016. Dividendentitel haben im Niedrigzinsumfeld gediehen, da diese Unternehmen in der Lage sind, Kredite Preise und verwenden Sie den Erlös, um Aktien zu kaufen. Dies unterstützt ihren Aktienkurs und macht ihre Dividende pro Aktie attraktiver.

Niedrige Zinsen machen Dividenden auch für Anleger attraktiver, da viele Unternehmen großzügigere Renditen bieten als Anleihen, was eine atypische Situation ist. Normalerweise liegen die Aktienmarktrenditen unter den Anleiherenditen. Wenn die Zinsen steigen, fließt Geld von Dividendenaktien in Anleihen. Darüber hinaus verringern höhere Zinssätze die Anzahl der Aktienrückkäufe. Angesichts des massiven Runs der Aktien könnte eine Rückkehr zum Mittel besonders schmerzhaft sein.