Defensive Sektoren werden aufgrund ihrer wahrgenommenen Fähigkeit, den Anleger vor Marktunsicherheit oder Rezession zu schützen, so genannt. Die Bestände von Unternehmen, die "notwendige Güter" darstellen, wie Nahrungsmittel, Gas und Medikamente, sollten theoretisch weniger stark auf konjunkturelle Abschwünge reagieren, weil die Verbraucher sie ohnehin weiterhin kaufen. Die Gewinne dieser Unternehmen leiden weniger als der Gesamtmarkt und machen sie relativ, aber nicht absolut sicher. Sowohl bei Einzeltiteln als auch bei Sektorinvestitionen ist eine defensive Eigenschaft ein wünschenswertes Merkmal, wenn die Konjunkturaussichten düster sind.
Andere Sektoren wie Luft- und Raumfahrt und Verteidigung können ebenfalls als defensiv angesehen werden. Diese Sektoren werden stark durch staatliche Gelder finanziert. Die Gesetze von Angebot und Nachfrage haben wenig Einfluss. Dienstprogramme werden oft als Kerndefusionssektor bezeichnet, da sie eine besondere Kombination aus "notwendigen Elementen" und einem staatlich geschützten Status darstellen. Die meisten Versorgungsunternehmen sind in ihren jeweiligen Märkten vor Wettbewerb geschützt.
Das Gesundheitswesen gilt weithin als defensiver Sektor. Menschen werden krank und benötigen Ärzte, Medikamente und Krankenhäuser in allen Phasen des Konjunkturzyklus. Basiskonsumgüter, die die Vorräte an Nahrungsmitteln, Getränken, Tabak und Haushaltsgegenständen enthalten, gelten ebenfalls als defensiv. Ähnlich wie bei den Versorgern scheint die Nachfrage nach Basiskonsumgütern unabhängig vom Preisniveau relativ konstant zu sein.
Nur weil ein Sektor defensiv ist, kann er nicht garantieren, dass er in einer Rezession gut abschneidet. Defensive Sektoren schneiden auch nicht immer besser ab als der Gesamtmarkt. So fiel der Dow Jones Utility Average in der Rezession 2000-2002 um 60%, während der S & P 500 im gleichen Zeitraum nur um 50% nachgab.
Nur weil die Verbraucher weiterhin eine Art Produkt verlangen und die Unternehmen weiterhin Gewinne erwirtschaften, ist nicht garantiert, dass die Anleger diese Aktien weiter bewerten. Die Aktienbewertung resultiert letztlich aus der Interaktion der Marktteilnehmer und nicht aus der Verbrauchernachfrage oder dem Jahresabschluss.
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