Welche multinationalen Konzerne operieren in der ehemaligen Sowjetunion?

Welche multinationalen Unternehmen operieren in der ehemaligen Sowjetunion?
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In der ehemaligen Sowjetunion sind multinationale Unternehmen aus verschiedenen Branchen tätig. Dazu gehören Lebensmittel- und Getränkeunternehmen wie Coca-Cola und Nestle, Fast-Food-Unternehmen wie McDonald's, Finanz- und Buchhaltungsunternehmen wie Fortum, Stora Enso und Ibella sowie Banken wie Barclays, Swedbank und Danske Bank. Einige der Gründe für den Betrieb in der ehemaligen Sowjetunion sind niedrige Arbeitskosten, große Märkte und ungenutzte Nachfrage nach Produkten multinationaler Konzerne.

In der Ukraine operieren multinationale Unternehmen vor allem aufgrund einer großen und wachsenden Konsumentenpopulation, einer deutlichen Nachfrage nach ihren Industrien, die nicht befriedigt wird, des Vorhandenseins natürlicher Ressourcen und ihrer Sättigung nahegelegener Märkte. Nestlé, McDonalds, Phillip Morris, Kraft Foods und viele andere haben in den 90er Jahren in der Ukraine ihre Tätigkeit aufgenommen und dabei geholfen, die sich wandelnde Wirtschaft zu verändern. Einige multinationale Unternehmen sahen sich erheblichen kulturellen Herausforderungen gegenüber. Zum Beispiel musste McDonald's Mitte der 1990er Jahre viele Konzepte vorstellen, auf die sich sein Geschäftsmodell stützt, wie z. B. saubere Anlagen, gleichbleibende Qualität der Mahlzeiten und freundlicher und schneller Kundenservice.

Die estnische Wirtschaft zieht multinationale Unternehmen an, vor allem aufgrund niedriger Arbeitskosten, hervorragender Sprachkenntnisse, einer hochwertigen Infrastruktur und, im Falle skandinavischer multinationaler Konzerne, der Nähe zu Skandinavien. Estland war als Standort für Shared Service Center und Backoffice-Operationen besonders attraktiv. Seit 2013 haben mehr als 30 Unternehmen ihre gemeinsamen Servicezentren in Estland angesiedelt, darunter Stora Enso, AGA, Hurtigruten, Itella, Rieber & Son und Fortum. Umgekehrt machen Estlands vergleichsweise kleiner Markt und Arbeitskräfte sehr große Operationen weniger durchführbar.