3 Länder, die die meisten erneuerbaren Energien produzieren

3 Länder, die die meisten erneuerbaren Energien produzieren

Die drei größten Länder, die die meisten erneuerbaren Energien produzieren, sind China, die Vereinigten Staaten und Brasilien. Daten zu den Mitteln zur Stromerzeugung sind knapp, aber ab 2013 hat die Internationale Energieagentur berichtet, dass die weltweite Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen 4 714,8 Milliarden Kilowattstunden oder Gigawattstunden (GWh) betrug. Die fünf größten Produzenten erwirtschafteten fast 54% der weltweiten Gesamtproduktion, wobei China mit 1.003 GWh den ersten Platz einnahm. Die Schwellenländer ("EM") bieten einen immer größeren Anteil an der weltweiten Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen, der durch das Wachstum in China angetrieben wird. Brasilien, Russland und Indien haben ziemlich große erneuerbare Portfolios, aber sie sind nicht signifikant gewachsen.

Erneuerbare Quellen der Stromerzeugung bestehen im Allgemeinen aus Wasserkraft, Geothermie, Wind, Sonne, Gezeiten und Wellen sowie aus Biomasse und Abfällen. Wasserkraft ist bei weitem die größte Komponente des globalen erneuerbaren Portfolios. Je nach Datenquelle macht Wasserkraft rund 74% der gesamten regenerativen Stromerzeugung aus. Wind ist mit 13% der zweitgrößte Beitragszahler und dürfte im nächsten Jahrzehnt rasch auf rund 25% der weltweiten erneuerbaren Produktion anwachsen. Die verbleibenden 10 bis 15% der erneuerbaren Produktion bestehen aus Bio (9%), Solar (3%) und Geothermie (1,5%).

Chinas Produktion erneuerbarer Energien

Im Jahr 2013 erzeugte China 1 115 GWh Strom aus erneuerbaren Quellen, was 22% der gesamten erneuerbaren Energiequellen weltweit und 20% der gesamten chinesischen Stromproduktion ausmacht. Der chinesische Wasserkraftsektor erzeugte 909 GWh Strom, was 82% der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien in China und 17% der gesamten Stromproduktion in den Vereinigten Staaten ausmachte. Wind machte 13% der erneuerbaren Energien in China aus, gefolgt von Bio mit 4% und Solar mit nur 1%. China hat eindeutig den Schwerpunkt auf Wasserkraft gelegt, indem es einige der größten Staudämme der Welt gebaut hat. Der Drei-Schluchten-Damm ist mit einer installierten Leistung von 22.500 Megawatt angeblich der größte der Welt, aber China hat auch acht weitere Staudämme in den Top 20 der Welt. Mit Blick auf China hat China einen Schwerpunkt auf die Entwicklung seiner Wind- und Solarkapazitäten gelegt. Im Jahr 2015 hat China 103 Milliarden US-Dollar in erneuerbare Energien investiert, das ist mehr als doppelt so viel wie in jedem anderen Land und 36% der weltweiten Gesamtmenge. Demzufolge wird erwartet, dass Chinas Produktion von erneuerbarer Energie bis 2025 um mehr als 70% steigen wird.

U. S. Erneuerbare Energieerzeugung

Im Jahr 2013 erzeugten die Vereinigten Staaten 552 GWh Strom aus erneuerbaren Quellen, was 11% der gesamten erneuerbaren Energiequellen weltweit und 13% der gesamten Stromerzeugung in den USA entspricht. Der US-Wasserkraftsektor erzeugte 271 GWh Strom, was 49% von U ausmachte.S. erneuerbare Stromerzeugung und 6% der gesamten US-Stromerzeugung. Wind machte 31% der gesamten erneuerbaren Energien in den USA aus, gefolgt von Bio mit 14% und Geothermie und Solar mit jeweils 3%.

Erneuerbare Energieproduktion Brasiliens

Im Jahr 2013 wurden in Brasilien 438 GWh Strom aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Dies entspricht etwa 9% der gesamten erneuerbaren Energiequellen in der Welt und 77% der gesamten brasilianischen Stromerzeugung. In der Tat ist Brasilien einer der erneuerbarsten Energieerzeuger der Welt. Der brasilianische Wasserkraftsektor erzeugte 391 GWh Strom, was 89% der brasilianischen Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien und 69% der gesamten brasilianischen Stromproduktion ausmacht. Bio machte 9% des erneuerbaren brasilianischen Portefeuilles aus, während Wind und Sonne etwa 2% ausmachten.

Brasilien hat sich bereits als Weltmarktführer in der Wasserkraft etabliert. Das Land will diesen Sektor erweitern, indem es bis 2020 eine zusätzliche Wasserkraftkapazität von 25 Gigawatt installiert. Insgesamt sind 40 neue Staudämme im brasilianischen Amazonas am Tapajos-Fluss und in verschiedenen Nebenflüssen geplant. Die Projekte werden jedoch aufgrund mehrerer Hauptprobleme unter die Lupe genommen, darunter die Überflutung großer Waldflächen, Entwaldung und potenziell nachteilige Auswirkungen auf indigene Völker.